Auf der Suche nach „gutem“ Content Marketing?

Content Marketing ist (fast) in aller Mund und wird auch in Österreich und der gesamten DACH-Region ein immer wesentlicher Teil der eigenen Marketing-Strategie. Aber Unternehmen, die sich mit Content Marketing, Storytelling und fachlichen Inhalten beschäftigen, können meist bestätigen, dass hier ein ordentlicher Aufwand und Durchhaltevermögen notwendig ist, um auch erste Erfolge zu feiern.

Da ist es besonders wichtig, die richtige Richtung einzuschlagen und die finanziellen und personellen Ressourcen auch gut einzusetzen. Aber was ist nun „gutes“ Content Marketing?

40 Content-Experten wurden dazu befragt. Bei ihren Antworten und Meinungen zeigt sich, dass Content Marketing sehr vielschichtig ist und es nicht nur eine richtige Antwort gibt, sondern das eine oder andere auch mal ausprobiert werden muss.

Das meinen Content-Experten zum Thema „Content Marketing“.

Content Marketing Personas

Was sind denn Content Marketing Personas und wozu braucht man die eigentlich? Und bringen die wirklich etwas?

Personas sind typische VertreterInnen der eigenen Zielgruppe, quasi die sichtbare Version eines Zielgruppen-Mitglieds. Und das ist mehr als Demografie, Personas bringen wertvolle Insights und können noch zielgenauer zu den richtigen Botschaften an die Zielgruppe führen.

Mehr dazu gibt´s hier.

Werden Beacons sich durchsetzen?

Beacons sind nicht mehr ganz neu, aber irgendwie doch schon recht innovativ. Zumindest verkaufen sie sich als innovativ. Aber bei aller Innovation ist trotzdem (oder vielleicht grad deshalb) darauf zu achten, dass ihr Einsatz auch Sinn macht und einen entsprechenden Nutzen bringt. Und Nutzen bringen Beacons nur dann, wenn sie von den Usern auch angenommen werden und im normalen Leben integriert sind. Mühsames Registrieren oder die ständige Aufforderung sich selbst und seine Handlungen von Beacons zählen zu lassen, fördert die Akzeptanz von Beacons sicherlich nicht. Und an mangelnder Akzeptanz der User sind schon einige (vermeintliche) Innovationen gescheitert. Und Innovationen sollten auch Einfachheit mitbringen, komplexe Elemente haben da keinen Platz.

Ob sich Beacons durchsetzen hängt sehr stark davon ab, wie Unternehmen und Agenturen die Beacons einsetzen. Hier ist Intelligenz und die Kundensicht gefragt, weil Kunden kaufen in erster Linie Produkte und Dienstleistungen und möchten Vorteile generieren – und diese Vorteile müssen eben auch einfach einlösbar sein. Beacons können dabei helfen es Kunden, aber auch Unternehmen einfacher zu machen. Aber Beacons können auch alles komplizierter machen. Und dann wären sie nur einer diese Innvoationen, die eigentlich nie wirklich welche waren.

Viel Budget, geringe Wirkung?

Oft hat man das Gefühl, dass Mediaplacement mit geringerem Budget effizienter sind. Warum? Weil der geringere Euro-Betrag, der investiert wird, mehr geschätzt (beobachtet, getrackt) wird als so manche Mio-Budgets. Wenn Millionen ausgegeben werden, ist ein Euro weniger effizient investiert für Unternehmen oft gar nicht so schlimm, aber bei ein paar Tausend Euro Mediainvestment wird dann manchmal plötzlich genauer geschaut. Das gilt auch nicht immer nur für KMUs, sondern auch für größere Unternehmen. Da fließen schon mal 1 Mio Euro in TV Placements und das Tracking ist dann eher dürftig und dann werden Investments von ein paar Tausend Euro (zb auf kleineren Special Interest Medien) plötzlich hinterfragt. Investieren wir doch mehr ins Tracking von Placements und behandeln wir die Kanäle und Medien doch gleich, das wäre fairer und bringt dann auch bessere Werbewirkung und vielleicht auch mehr Kunden.