Personal Branding für Musicaldarsteller/-innen – der nächste Schritt

Ich interessiere mich für den Workshop „Personal Branding für Musicaldarsteller/-innen“.

Aufbauend auf den Schnupper-Workshop „Personal Branding für Musicaldarsteller/-innen“ im Frühjahr 2019 gibt es nun mehrere Halbtages-Workshops in Wien.

Kosten: 120 Euro inkl USt.

Anmeldung per E-Mail – bitte gewünschten Termin (und gerne auch Alternativtermine) angeben

Wenn du Interesse am Aufbau deiner eigenen Marke und der persönlichen und individuellen Vermarktung deiner Person hast, informiert dich Christoph Seidl (Gründer von „Marketingkreation“ und der deutschsprachigen Musical-Community „Wir Musical-Fans„) gerne über die Workshop-Angebote zu „Personal Branding“ oder auch andere Schulungsangebot von Marketingkreation.

Und wenn du über weitere Termine zu „Personal Branding“ informiert werden möchtest, bitte um E-Mail mit Betreff „Personal Branding Workshop“ an christoph.seidl@marketingkreation.at

Shoppen wir bald nur mehr digital?

Wie verändert sich das Shopping-Erlebnis? Revival für stationäre Shops oder ausschließlich nur mehr digitales Shopping von der Couch aus?

Es sind wohl beide Extreme nicht realistisch, aber der Handel ändert sich und wird (auch) digitaler. Kunden können Preise über ihr Smartphone ganz einfach und rasch vergleichen, die Beratung im stationären Shop nutzen und dann doch von zuhause kaufen. Und immer wieder kommt es vor, dass potentielle Kunden nach dem Preisvergleich gleich direkt im stationären Shop, aber halt bei einem anderen Anbieter kaufen.

Ist also „Digital“ der Feind des stationären Handels? Nein, ganz im Gegenteil. Machen wir uns doch die digitalen Kanäle zum Freund und nutzen sie entsprechend.

Kunden können im stationären Shop gut mit digitalen Devices wie Touchscreens und Tablets gehalten werden – die spielerischen Elemente, die hier möglich sind, binden Kunden und können eine sehr gute Basis für den späteren Kauf legen. Kunden können so Einkaufserlebnisse geboten werden, die sie sonst nur von Online-Shops kennen. Und gleichzeitig erhalten sie die persönliche Beratung im Shop. Und da heißt es in gut geschultes Shop-Personal zu investieren. Denn unmotivierte und unwissende Mitarbeiter in Kombination mit puristisch gehaltenen Shopping-Konzepten bedeuten wohl dann wirklich das Ende des stationären Handels – da macht es im Online-Shop einfach mehr Spaß.

Auch eine Kombination von stationärem Store und dem eigenen Online-Shop bietet einiges an Optionen. Da kann der eigentliche Verkaufsprozess durchaus als Self-Service des Kunden ablaufen – egal ob direkt im Shop oder im Online-Shop von Zuhause aus. Und die Shop-Mitarbeiter haben Zeit den Kunden zu beraten und ihm Hilfestellung bei der Kaufentscheidung zu geben. Shopmitarbeiter sollten sich aktuell mehr um die Kundengewinnung und -bindung kümmern als nur Abwickler von Kaufprozessen zu sein – das geht online meist einfacher und entspannter.

Ein erlebnis- und beratungsorientiertes Shopkonzept mit digitalen Features ist auch für kleinere Shops umsetzbar. Vom Budget her haben die großen Handelketten natürlich einige Vorteile, aber gerade kleinere Anbieter im Handel sind flexibel und können gut „auf den Kunden eingehen“. Und ein paar Tablets oder der eine oder andere Touchscreen ist eine gute Investition, die sich sehr schnell amortisieren kann und dann oft die Differenzierung und den Shop-USP ausmacht. Auch ein Lieferservice als Zusatzleistung könnte interessant sein. Kunden verlangen immer die Convenience, die ihnen bei Online-Shops geboten wird, da ist eine (kostenlose) Lieferung auch für den stationären Handel fast schon ein Muss.

Nutzen wir also die digitalen Kanäle auch für den stationären Handel. Einfach mal die ersten Schritte machen, die digitalen Maßnahmen analysieren und nachschärfen. Und dann sich step by step weiterentwickeln. Möglichkeiten gibt es viele. Ob Beacon-Technologie oder Virtual Reality Anwendungen – da wird es auch in Zukunft noch einige neue Entwicklungen geben. Nutzen wir sie einfach.

Der Trend der Personalisierung

Begonnen hat Coca-Cola mit der Personalisierung von Verpackungen, nun hat auch der österreichische Schnittenhersteller Manner mit www.meineschnitt.at eine personalisierbare Verpackung auf den Markt gebracht. Aber wie wichtig sind eigentlich den Kunden die selbst gestalteten Verpackungen? Und hat die Personalisierung denn auch positive Auswirkungen auf den Verkauf?

Mehr zur Personalisierungs-Aktion von Manner.

Content – das meinen Experten dazu

Ein paar Worte zu ‪Content‬:

„Relevant ist das, was die Leser für relevant halten und deshalb lesen“, Christin Martens von Business Insider Deutschland

„Es ist essentiell, dass auch die Journalisten die neuen Geschäftsmodelle ihrer Branche verstehen“, Jan Christe von t3n

„Wenn genügend Leute bestimmte Inhalte oder Dienste interessant finden, dann wird es dazu auch ein Geschäftsmodell geben“, Hermann-Josef Tenhagen von Finanztip

Quelle: tn3

Wie man zu einer Content Marketing Strategie kommt.

Der Kernpunkte einer Content Marketing Strategie muss die Story sein. Nicht das „wo“, sondern das „was“ muss am Beginn der Überlegungen stehen. Mirko Lange setzt dabei die Leitidee in den Mittelpunkt und kommt über Formate und Kanäle schließlich zum konkreten Kontakt – so sieht dieser Story Circle 2.0 aus.

Wichtig ist jedensfalls, dass wir nicht einfach nur die Theorie von Content Marketing Strategien in die Praxis umsetzen, sondern uns genau ansehen was in der Realität wirklich funktioniert und was dann doch nur nettes Marketing- und PR-Blabla bleibt. Kritisch an das Thema herangehen, dann kann es auch funktionieren. Kerstin Hoffmann definiert dazu 11 Thesen zu Contentstrategien und Contentmarketing und meint z.B. „Content ist überflüssig. Es lebe der Nutzen!“. Und genau darum geht es. Nützlichen Content produzieren, Inhalte mit dem berühmten Mehrwert oder mal überhaupt mit einem Wert. Denn Mediakanäle sind geduldig, egal ob Papier oder digitale Medien. Geschrieben ist schnell etwas, aber ob es jemand liest, geschweige denn gerne liest und vielleicht wieder kommt und neuen (wieder spannenden und nützlichen) Content liest – das ist der Unterschied zwischen Content und Relevanz. Und Zukunft hat nur Relevanz, nicht die aneinander gereihte Buchstaben, bewegte Bilder oder irgendwelche Worte über die Audiospur bestimmen den Erfolg, sondern der Nutzen für die Leser, Zuhörer oder Zuseher.

 

 

Liquid Storytelling oder wie Geschichten flüssiger werden.

Als Erweiterung des Storytellings bindet Liquid Storytelling die User (mehr) in die Kommunikation ein. Wie der Begriff schon sagt, „fließt“ beim Liquid Storytelling die Geschichte – ein Fluß der von ursprünglichen Aussender der Story bis zu einem gewissen Punkt gesteuert werden kann, der aber auch durchaus Nebenarme bekommen kann und vielleicht auch über die Ufer tritt. Aber das ist ja das schöne bei Geschichten, sie haben keine naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten, sondern können sich auch mal ganz anders als erwartet entwickeln. Dabei können natürlich die Social Media Kanäle eine wichtige Aufgabe übernehmen, denn je mehr involvierte User, desto fließender wird das ganze. User beginnen eigene Geschichten an den ursprünglichen Story-Implus anzuhängen, sie bringen neue Ideen oder entwickeln bestehende Ideen weiter. Spannend sich auch mal als werbetreibendes Unternehmen darauf einzulassen, oder?

So let´s get more liquid in our stories!

Ein paar gute Beispiele von Liquid Storytelling:

Mehr zum Liquid Storytelling.

Wie man mit Storytelling zu guten Geschichten kommt.

Storytelling funktioniert nur dann gut, wenn die Geschichten gut sein – naja, irgendwie logisch. Nur leider heftigen sich immer mehr Unternehmen dieses Buzzword an ihre Fahnen und meinen damite ein Hakerl unter ihr Content Marketing setzen zu können. Doch Storytelling braucht mehr als ein paar nette Artikel zu einem Thema, Storytelling braucht eine Strategie und ein klares Ziel. Zu wissen was man mit dem „Geschichten erzählen“ erreichen möchte, ist wesentlich für den Erfolg.

Hier gibt´s ein paar Tipps für gutes Storytelling:

How to use Storytelling for More Effectice Content Marketing

So geht digitales Storytelling

Liquid Storytelling – der nächste Schritt beim Geschichten erzählen.

Braucht Storytelling denn Gschichtldrucker?

Storytelling geht schon länger durch die Marketing-Welt. Zu Beginn eher als Bullshit-Bingo Begriff verwendet, wird Storytelling nun langsam ernstgenommen. Nun sprechen nicht nur Marketing-Pioniere und Kommunikations-Konferenzen-Hopper über Storytelling, sondern auch Entscheider in Unternehmen nehmen sich dem „Geschichten erzählen“ an.

Aber woher kommt dieser – vielleicht doch eher plötzliche – Erfolg von Storytelling?

Geschichten haben wir ja immer schon erzählt und erzählt bekommen. Die Märchen im Kindheitsalter, die Zeichentrick-Serien im TV, die ersten Kinobesuche und selbst geschriebene Erlebnisberichte vom letzten Sommer als Schulaufsatz. Viele von uns haben aber im Laufe ihrer Jugend die Geschichten verloren. Man wird auf den „Ernst des Lebens“ vorbereitet und da ist oft kein Platz für Geschichten. Und Geschichten sind nicht immer positiv besetzt. In der österreichen Sprache gibt es den Begriff „Gschichtldrucker“ – was so viel wie „Lügner“ heißt. Aber Geschichten sind keine Lügen, denn auch Lügengeschichten sind Geschichten. Und genau da kommt der Konnex zur Kommunikation. Wir leben doch schon seit Jahrzehnten mit Lügen in der Werbung. Von „weisser als weiss“ (welche Farbe ist das dann eigentlich?) bis „Bauchfett weg in 3 Tagen“ (Bauchfett, dass wir uns jahrelang auf die Hüften gearbeitet haben). Auch das ist Geschichten erzählen, aber mehr das „Gschichtldrucken“ als das Storytelling, wie es jetzt in der Marketing- und Kommunikationsbranche verstanden wird.

Aber was heißt nun Storytelling wirklich? Wikipedia meint dazu: „Storytelling (deutsch: „Geschichten erzählen“) ist eine Erzählmethode, mit der explizites, aber vor allem implizites Wissen in Form einer Metapher weitergegeben und durch Zuhören aufgenommen wird. Die Zuhörer werden in die erzählte Geschichte eingebunden, damit sie den Gehalt der Geschichte leichter verstehen und eigenständig mitdenken. Das soll bewirken, dass das zu vermittelnde Wissen besser verstanden und angenommen wird.“. Storytelling soll also involvieren und zum nachdenken anregen. Und Storytelling ist spannend.

Genau da unterscheidet sich Storytelling von platter Werbung. Auch Werbespots können Geschichten erzählen, uns in eine andere Welt entführen, zum nachdenken anregen und Wissen vermitteln. Aber leider sind die meisten Werbespots einfach platt und recht inhaltslos. Und Storytelling ist nicht platt. Storytelling ist lebendig, farbig und phantasievoll – auch oder vielleicht sogar gerade bei komplexen Themen. Denn die wahre Kunst des Storytellings ist es, auch schwierige Themen auf den Punkt zu bringen, für die Leser interessant und fesselnd zu gestalten und so zu begeistern, dass man sich gerne weiterhin mit dem Thema und dann auch vielleicht mit dem werbetreibenden Unternehmen beschäftigt.

Storytelling ist die Zukunft der Kommunikation. Denn die Konsumenten haben keine Lust mehr mit irgendwelchen Lügengeschichten verarscht zu werden, sie möchten klare Kommunikation, gerne auch verpackt und mit Mascherl, aber beim Auspacken muss das drinnen sein, was sie erwarten – und kein Zettel mit dem Hinweis „Leider nein“. Toll verpackte Kommunikation muss auch halten was sie verspricht. Hohe Erwartungen schüren und Enttäuschungen zu erleben führen nicht zu der so oft gepriesenen Kundenbindung. Storytelling muss auch ausgepackt ein schönes Geschenk sein, aber darf natürlich verpackt werden. Storytelling braucht wohl sogar eine Verpackung, um überhaupt mal zwischen diesen anderen wunderschön verpackten „Kommunikations-Päckchen“ beachtet zu werden. Ein hässliches Entlein (eine schöne und lehrreiche Geschichte) hat in der Kommunikation wohl wenig Chance ein wunderschöner Schwan zu werden, weil man dem Entlein nicht die notwendige Beachtung schenkt. In der Werbung bekommt man meist den Schwan präsentiert, der sich dann beim „Auspacken“ in ein hässliches Entlein verwandelt. Beim Storytelling sollten man den Schwan sehen, der dann auch ein Schwan bleibt. Ein Schwan, den man – vielleicht auch erst im Laufe der Zeit – wirklich lieb gewinnt. Aber mit dem man sich von Beginn an beschäftigt, weil er ein besonders interessanter Schwan ist – vielleicht nicht der schönste, aber der mit der meisten Ausstrahlung.

Suchen wir also in unserer Kommunikation die Schwäne mit Ausstrahlung und entfernen wir uns langsam von dieser Schönheitskonkurrenz der Schwäne. Das ist Storytelling – so einfach und doch so schwierig.

Wie man mit Storytelling zu guten Geschichten kommt.

Die beliebtesten Domains im Jahr 2015

Auch 2015 wurden wieder einige neue URLs angelegt und verkauft. Dabei waren Ziffern-Domains und sehr kurze Domains im Trend.

Die weltweit teuerste URL war give.com mit 500.000 Dollar, die teuerste Ziffern-Domain war 0857.com mit 38.333 Dollar. In China, wo die URL-Nachfrage im Jahr 2015 gestiegen ist, war heika.com die teuerste Domain.

Die mit 63 Zeichen längste verkaufte Domain xyzxyzxyzxyzxyzxyzxyzxyzxyzxyzxyzxyzxyzxyzxyzxyzxyzxyzxyzxyzxyz.xyz ging noch um 140 Dollar über den Ladentisch.

Die Zahlen kommen von der weltweit führenden Domainhandelsbörse Sedo. Somit sind vertrauliche Verkäufe nicht berücksichtigt.

Insgesamt lässt sich sagen, dass 2015 die zwei-, drei-  und vierstelligen Domain-Namen und die durchaus hochpreisig verkauften Ziffern-Domains stiegen.